So entsteht die Zuordnung. Alle fünf Artikelstämme werden auf dieselben Merkmale normiert. Bei Kupfer sind das Produktgruppe, Leistungsklasse (Cat./Klasse), Schirmung, Portanzahl, Montageart, Höheneinheit, Länge, Kabelaufbau, Farbe, Belegung, Bauform und Anschlusstechnik. Bei LWL treten an die Stelle von Kategorie und Schirmung der Fasertyp (Singlemode/Multimode), die Faserklasse (OS/OM), das Steckgesicht beider Seiten, Simplex/Duplex, die Schliffart (PC/UPC/APC) und die Faseranzahl. Jeder Kandidat der anderen Hersteller wird gegen diese Merkmale gewichtet bewertet; abweichende Schirmung, ein abweichender Fasertyp und ein Klassenabstand von zwei Stufen senken die Note deutlich. Kupfer- und LWL-Artikel werden nie miteinander verglichen. Angezeigt werden je Hersteller die fünf besten Treffer ab 35 %.
Zu den EasyLan-Paaren. Die Zuordnungen mit EasyLan sind später entstanden als die zwischen Telegärtner, METZ CONNECT und R&M und mit einer eigenen, hier beschriebenen Rechnung gebildet: Merkmale, die nur eine Seite führt, gehen mit halbem Gewicht und ohne Punkte ein, damit dünn beschriebene Artikel nicht allein durch fehlende Angaben gut abschneiden. Die Noten der EasyLan-Spalte sind deshalb mit denen der drei anderen Spalten nur der Größenordnung nach vergleichbar, nicht auf den Punkt.
Zu den Rutenbeck-Paaren. Die Zuordnungen mit Rutenbeck rechnen nach derselben Formel wie die EasyLan-Paare. Ihre Merkmale stammen allerdings aus einer besseren Quelle: Rutenbeck führt auf jeder Artikelseite einen Block „Technische Daten“ mit Klassifikation, Montageart, Schirmung, Farbe und Kabellänge als eigene Felder. Diese Felder werden bevorzugt, die Bezeichnung nur ergänzend ausgewertet – anders als bei EasyLan, wo alle Merkmale aus dem Artikelnamen abgeleitet sind.
Grenzen. Die Note ist ein Merkmalsabgleich, keine Freigabe. Vor einer Substitution gehören Datenblatt, Steckgesicht, Einbaumaß und Systemzulassung geprüft – besonders bei Modulträgern und Dosen, wo die Modulaufnahmen der Hersteller nicht kompatibel sind. Programme ohne Gegenstück: M12 führt nur METZ CONNECT, Koaxkomponenten nur METZ CONNECT und Rutenbeck, Anschlussleisten nur R&M und Rutenbeck; die inteliPhy-AIM-Hardware, die ODF-Hauptverteiler, die Spleißmuffen und die PoP-Gehäuse führt nur R&M, die TAE- und Telefontechnik, die AV-Keystonemodule und die aktiven Geräte nur Rutenbeck. Bei den METZ-CONNECT-LWL-Patchkabeln fehlt die Längenangabe – dort steht die Länge nur in der Variantennummer –, deshalb bleibt die Zeile „Länge“ bei diesen Paaren leer. R&M nennt Singlemode über die ITU-Empfehlung (G.652.D, G.657.A1/A2); diese Fasern sind hier als OS2 geführt. Bei EasyLan fehlen drei Angaben systematisch: Die Länge steht bei Kupfer-Patchkabeln, CTCC-Aufteilsystemen und LWL-Patchkabeln nur in den Endziffern der Bestellnummer („xxxx“ = Länge in dm, bei LWL die letzten Stellen), deshalb bleibt die Zeile „Länge“ bei diesen Paaren leer; die Belegung nach T568A/B nennt EasyLan artikelweise nirgends; und Bilder und Datenblätter führt die Mappe nur für die Kupferartikel – LWL-Artikel verlinken auf die Katalogseite im Gesamtkatalog-PDF. Die EasyLan-Steckgesichter LSH ZVK, LSHC und E-2000® H+S sind hier gemeinsam als E2000 geführt, weil sie dasselbe Steckgesicht haben; welche Ausführung gemeint ist, steht in der Artikelbezeichnung. Bei Rutenbeck sind drei Dinge zu beachten: Die Belegung nach T568A/B nennt Rutenbeck nur bei den beiden Universalsteckern, sonst nirgends. Die Spalte „Montageart“ der Rutenbeck-Datenblätter zählt alle möglichen Einbauarten alphabetisch auf („Aufputz, Bodentank, Kanaleinbau, Unterputz“) und sagt damit nicht, welche Ausführung der Artikel ist – die Einbauart kommt deshalb aus dem Kürzel der Bezeichnung (Up 0, Up, Ap, REG). Und die Multimedia-Keystonemodule (BNC, Cinch, USB, HDMI, DisplayPort), die AV-Anschlussdosen sowie die aktiven Geräte des DATA-Programms sind bewusst nicht als RJ45-Module geführt, sondern als Koax- beziehungsweise sonstige Komponenten; sie erhalten deshalb meist kein Pendant statt einer irreführend guten Note.